Mein Pferd geht ohne äußerliche Ursache lahm, der Klinik-Termin ist in einer Woche, jedoch bin ich sehr besorgt und bitte um Erfahrungsberichte um mich schon einmal einlesen zu können.
Angefangen hat es Mitte Februar. Nach der Herpes-Impfung (Grundimmunisierung) hatte er zwei Tage frei, davor lief er super.
Am dritten Tag danach ging er beim reiten deutlich lahm, ließ sich weder biegen noch stellen.
Der Tierarzt war da: Lahmheit vorne rechts. Keine äußere Ursache, nichts warm, nichts dick, nichts druckempfindlich, die Beugeprobe war negativ. Großes Blutbild gemacht, alles top.
Der TA hat vorsorglich Entzündungshemmer gespritzt und wir sollten die Physio holen. Diese fand mehrere Blockaden unter anderem in der Halswirbelsäule und ein rießiges, schmerzhaftes Impfei in der rechten Brust. Sie empfahl uns zusammen mit dem Tierarzt zu zwei Wochen Schrittpause.
Nach den zwei Wochen lief er lahmfrei.
Jedoch etwas klemmig.
Drei Tage nach „antrainieren“ haben wir die Eisen runtergenommen. Seither lief er wieder lahm, wieder vorne rechts. Laut Huforthopädin durch die Umstellung möglich.
Es wurde stetig besser, teils lief er auf der rechten Hand normal, auf der linken hat man nur ein leichtes ticken erkannt. Dann lief er zwei Wochen nach Umstellung wieder deutlicher lahm.
Im Schritt läuft er normal, stolpert seit der Barhufumstellung ab und zu, vor allem auf hartem Boden.
Im Trab läuft er mal mehr, mal weniger lahm. Es ist schwierig zu sehen auf welchem Bein, jedoch wie oben erwähnt vorne rechts.
Er tritt kürzer, läuft „wie auf rohen Eiern“.
Der Boden ist egal, er läuft sowohl auf hart und weich gleich schlecht.
Er läuft auf der linken Hand wesentlich schlechter als auf der rechten.
Hat jemand schonmal eine ähnliche Erfahrung machen müssen?
Kann dies nur an der Barhufumstellung liegen, oder doch eher mit der Lahmheit davor zusammenhängen (und somit doch etwas Schlimmeres sein bspw. Fesselträger oder Hufrolle?).
Unsere Trainerin meint es ist untypisch für eine Barhufumstellung.
Danke für eure Hilfe!
Quelle: pferd.de