Ab sofort wir Matthias Bouten nicht mehr die Pferden reiten, die das Kürzel MJ hinter ihrem Namen tragen. Der zweijährige Vertrag zwischen Bouten und Familie Jerich läuft aus und wird offensichtlich nicht verlängert.
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Schlagwort: Sattel
Wiesbaden: Jil-Marielle Becks dominiert die Dressur der Jungen Re
Wiesbaden (fn-press). Das internationale Pfingstturnier in Wiesbaden ist eine wichtige Station für den deutschen Dressur-Nachwuchs im Sattel. Die Jungen Reiter haben sich in zwei Wertungsprüfungen gemessen, beide gewannen Jil-Marielle Becks und ihr Wallach Damon’s Satelite deutlich mit über 75 Prozent.
Eigentlich war der Start der Jungen Reiter schon am Freitag geplant, doch das Wetter spielte so verrückt, dass Wind und Regen die…
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Mannheim: Championats-Sieg für Daniel Deußer, Preis der Stadt Mannheim geht nach Belgien
Im Sattel des neunjährigen Hidalgo VG gewann Springreiter Daniel Deußer das Maimarkt-Championat von Mannheim. Nicola Philippaerts (BEL) stand im Preis der Stadt Mannheim ganz oben auf dem Treppchen.
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Hagen: Anabel Balkenhol und Heuberger im Louisdor-Preis-Finale
Hagen a.T.W. (fn-press). Gleich zwei Turnierserien für Nachwuchspferde starteten beim internationalen Turnier Horses and Dreams in Hagen am Teutoburger Wald in die Saison. Das erste Finalticket für den Louisdor Preis sicherte sich der Trakehner Heuberger TSF mit Anabel Balkenhol im Sattel. Im Nürnberger Burg-Pokal triumphierten Fürst Levantino und Isabel Freese.
„Ich bin sehr dankbar, dass ich dieses großartige Pferd reiten darf“…
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Allgemeine Jugendarbeit: „Man muss Jugendlichen auch was zutrauen
Warendorf (fn-press). Jetzt schon den Weg in die Zukunft bereiten: Nach diesem Motto bereist derzeit eine Delegation der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) unter der Leitung von Bundesjugendwartin Heidi van Thiel (Essen) die Geschäftsstellen der Landespferdesportverbände. Ihre Vision ist es, Werbung für die „Allgemeine Jugendarbeit“ in den Verbänden zu machen. Denn der Pferdesport braucht nicht nur Talente im Sattel, sondern auch ehrenamtlichen…
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Vechta: Zodiakus Siegerhengst der Sattelkörung
Der 2013 geborene Zodiak-Sohn ist Siegerhengst der Sattelkörung des Oldenburger Verbandes. Bei der anschließenden Frühjahrs Eilte-Auktion war der dreijährige Flying Dancer OLD von Fürst Romancier aus der Zucht von Wilhelm Hoffrogge, Dötlingen mit 235.000 Euro die Preisspitze.
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Eva Bitter gewinnt in Lanaken
Der Sieg im Hauptspringen am Samstag im belgischen Lanaken ging an Eva Bitter im Sattel von Perigeux. Rang zwei ging an Daniel Deusser.
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Moritzburger Landbeschäler VAlERIUS 30 Jahre
Mit dem aktuellen Bundeschampion Valenzio von VALERIUS – Ellrado (Züchter Gerd Pohlers, Reinholdshain) machte der weithin bekannte Moritzburger Landbeschäler noch einmal nachdrücklich auf seine Qualitäten als Fahrpferdevererber aufmerksam.
VALERIUS ist der einzige Hengst von dem behauptet werden kann, er sei ein „echter“ Moritzburger. Diese Bezeichnung „Moritzburger“ wird von Interessenten für Pferde der Rasse Schweres Warmblut auf Sächsisch-Thüringer Grundlage (so die korrekte Rassebezeichnung im Zuchtziel) mit Wertschätzung vereinfachend gebraucht.
VALERIUS wurde am 17. April 1986 auf dem Bauernhof bei Rainer Hermann in Moritzburg geboren. Sein Vater war der rahmige, gut linierte VAGAND von Vasall aus der bewährten Feldweg-Tochter Uta von Thüsdorf. (Aus dieser bewährten Stutenfamilie kamen aus Vagands Halbschwester Erika von Eros die Hauptvererber Varus v. Vasall, Centimo v. Canton und die Lockvogel-Söhne Lord I und Lord II).
Die Mutter des VALERIUS ist die im Hauptstutbuch eingetragene, 163 cm messende Friederike von Mikado aus der Friedel v. Friedolf – Heidi v. Grenzwart – Walburg v. Legator – Ostfriesenstute. Friederike verkörperte den Typ des modernen Fahrpferdes, führt sie über ihren Großvater Mio xx 25 % Englisches Vollblut im Pedigree. Daher ist auch die noble Erscheinung des VALERIUS sowohl über die väterliche Seite mit dem Vollblüter Velten xx in vierter Generation und mit Mio xx auf der mütterlichen Seite in dritter Generation zu erklären. Bei genauer Berechnung addieren sich 18,75 % Genanteile des Englischen Vollblutes. In der Typprägung seiner Nachkommen ist das deutlich zu erkennen.
Zur Fohlenschau 1986 in Moritzburg gefiel VALERIUS als besonders typvolles und bewegungsstarkes Fohlen und so wurde bei der Beurteilung hinter die Bewertung durch Zuchtleiter Heinz Hofmann ein großes „A“ für Hengstanwärter eingetragen. Die zentrale Hengstaufzucht erfolgte zur damaligen Zeit im VE Gestüt Zöthen (bei Camburg in Thüringen) und Dr. Fritz Wrankmoore als Direktor dieses Warmblutgestütes kaufte das Fohlen an. Ein Vollbruder des VALERIUS, der als dunkelbraunes Fohlen ein Jahr später geboren wurde, ging leider noch als Absatzfohlen ein.
Im Jahr 1988 fand die Körung für Hengste des Schweren Warmblutes am 10. November auf dem Gelände der Rennbahn in Leipzig Scheibenholz unter freiem Himmel statt. VALERIUS wurde Ib gekört und wechselte für 19.000 Mark der DDR in den Besitz der VE Pferdezuchtdirektion Süd nach Moritzburg – seinen Geburtsort. Am 25. Oktober 1990 legte er als bester seines Jahrgangs in der Leistungslasse I seine Hengstleistungsprüfung mit 93,63 Punkten ab. Im Zuchteinsatz stand er in den folgenden Jahren von 1989 bis 1993 in Wernsdorf (bei Penig), von 1994-1997 in Ortmannsdorf, von 1998-2000 in Nossen, 2001 in Niederseidewitz, von 2002-2006 in Mihla, von 2007-2008 in Münchengosserstädt und 2009 bei Gerd Pohlers in Reinholdshain. Daraus wurde nur eine Stute tragend, die Ellrado-Tochter Genia P (Mutter des Valenzio). Bei stark nachlassender Fruchtbarkeit wurde VALERIUS im Jahre 2010 noch einmal zu Armin Löwe nach Niederseidewitz auf die Station gegeben, aber leider ohne Erfolg.
VALERIUS kann mit 98 eingetragene Zuchtstuten, von denen 30 die Staatsprämie erhielten, auf eine beachtliche Zuchtleistung verweisen. Im Jahr 2015 waren 36 seiner Töchter als zuchtaktiv gemeldet. Mit Valenzio, Valerian, Veltin, Veneziano, Veritas, Vestus und Vincent hat er zudem sieben gekörte Söhne hervorgebracht. Aus diesen Hengsten gingen wiederum 47 eingetragene Zuchtstuten und vier gekörte Söhne hervor, von denen allein drei von Veritas abstammend sind. Insgesamt kann VALERIUS auf 245 Fohlen zurückblicken, davon 135 Stutfohlen und 110 Hengstfohlen.
Als Hengstmütter besondere Bedeutung erlangten die beiden bei Gerd Pohlers in Reinholdshain gezogenen VALERIUS-Töchter Gesine und Gesha. Gesine, die mit ihrer Schwester Gesha bereits zweieinhalbjährig als Vorderpferde in einem Viererzug vorgestellt wurde, hat sich in der Zucht einen besonderen Namen dadurch gemacht, dass sie die beiden Hauptvererber Elbling v. Elton und Ellington v. Egner hervorbrachte. Elbling ist alsVater von Elixier und Elbcapitän (mit Söhnen Elitär und Elbgraf) der wichtigste Repräsentant der Eros-Linie. Aus der Gesha wurde 1998 der Egner-Sohn Euro-Star gezogen, der sich als Vererber auch im Ausland einen Namen gemacht hat. Aus der Gesine kam die Egner-Tochter Gitta, aus deren Anpaarung mit Ellrado die Stute Genia P stammt, die als Mutter des Valenzio im Pedigree des aktuellen Bundeschampions steht.
VALERIUS gilt als der erfolgreichste Vererber in Deutschland, wenn es um Fahrpferde für den Turniersport geht. In den Turnierpferdelisten in Warendorf sind 102 im Sport eingetragene Nachkommen registriert, davon für den Fahrsport mehr als 75 Nachkommen, die erfolgreich in Turniersportprüfungen zum Einsatz kamen und insgesamt mehr als 100.000 € an Gewinngeldern erzielten. Das hat bis heute kein anderer Vererber in Deutschland erreicht und unterstreicht die Ausnahmestellung dieses Hengstes. Allein im vorigen Jahr waren immer noch 23 seiner Nachkommen erfolgreich im Sport unterwegs, sechs davon sogar bis zur Klasse S, und erzielten eine Gewinnsumme von über 6.000 €.
Erste Siegerin des seit 2002 etablierten Bundeschampionats des Schweren Warmblutes wurde an den Leinen von Gerd Pohlers die VALERIUS-Tochter Bruna (aus der Bella v. Elton) aus der Zucht von Johannes Robel. Ihr Halbbruder Veit von Veritas wurde 2006 gekört und war zum Bundeschampionat 2007 ebenfalls hoch platziert. Aus derselben Stutenfamilie geht außerdem der Landbeschäler Capitano von Celsius, der bei Werner Rabe in Deuna gezüchtet wurde, hervor. Ebenfalls aus der Zucht von Werner Rabe stammend ist Elvis von Elixier aus der VALERIUS-Tochter Eiche, der 2012 an den Leinen von Marlen Fallak Bundeschampion wurde.
Die derzeit wohl erfolgreichsten und bekanntesten Nachkommen des VALERIUS sind Weinmayr, und Tessa FST. Die Stute gewann mit ihrer Besitzerin und ständigen Fahrerin Marlen Fallak nicht nur das Bundeschampionat 2009 und die Team-Gold- und Einzel-Bronzemedaille der WM 2014, sondern sie ist auch amtierende Deutsche Meisterin der Einspänner 2015. Der aktuelle Sieg im Bundeschampionat der Schweren Warmblutfahrpferde durch Valenzio an den Leinen von Sattelmeister Dirk Hofmann vervollständigt in eindrucksvoller Weise die züchterische Bilanz des VALERIUS.
Zur Revision des Hengstbestandes Ende September 2010 musste VALERIUS leider aufgrund der nicht mehr vorhandenen Fruchtbarkeit aus dem aktiven Landbeschälerbestand ausscheiden. Er wechselte im Frühjahr 2011 in eine Pensionärsbox im Hauptgestüt Graditz, wo er seinen Lebensabend verbringen kann. So wird er am 17. April 2016 30 Jahre alt und wirkt nach wie vor fit – seinem Alter entsprechend. Es ist zu hoffen, dass dies noch eine Zeit so bleibt. In Graditz trägt zu seinem Wohlbefinden besonders die tägliche individuelle Betreuung und Pflege sowie die ausgiebige Bewegung bei.
www.saechsische-
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Interessante Links zur Meldung:
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Stadl Paura: Dorothee Schneider an der Spitze
Österreichisches Dressurturnier wird von deutschen Reiterinnen dominiert
Stadl Paura (fn-press). In Stadl Paura, Österreichs Bundesleistungszentrum für Pferdesport, ritt beim traditionellen Osterturnier Dorothee Schneider (Framersheim) mit dem westfälischen Wallach Ullrichequine’s St. Emilion sowohl im Grand Prix als auch im Grand Prix Special an die Spitze.
Der elfjährige Sandro Hit-Ehrenwort Nachkomme St. Emilion wird zwar immer wieder als Dorothee Schneiders „Nachwuchspferd“ bezeichnet, aber de facto hat sich der elegante Rappe längst auf hohem Grand Prix-Niveau etabliert. Knapp zehn Siege in den schwierigsten Dressurprüfungen verbucht der Westfale schon auf seinem Konto, nun kamen zwei weitere beim Osterturnier in Stadl Paura hinzu. Mit seiner Ausbilderin schloss er den Grand Prix mit 73,22 Prozent ab und den Special mit 73,824. In beiden Prüfungen saß dem deutschen Paar Österreichs Nummer 1, Victoria Max-Theurer, im Nacken. Sie erzielte im Sattel der 13-jährigen Oldenburgerin Della Cavalleria OLD v. Diamond Hit-Rubinstein 71,42 bzw. 72,275 Prozent. Zweimal Platz drei lautete die Bilanz von Bernadette Brune (Westerstede) mit dem zwölf Jahre alten Hannoveraner Lights of Londonderry, der wie der Name sagt von Londonderry aus einer Weltmeyer-Mutter abstammt (70,98 bzw. 71,059).
Im Grand Prix noch an sechster Stelle gelistet, steigerte sich Isabell Steidle aus Radolfzell im Special und erzielte mit dem Holsteiner Long Drink v. Langenhagen das viertbeste Ergebnis. Auch die Nachwuchsprüfungen des österreichischen CDI blieben fest in deutscher Hand: Tabea Schroer (Groß-Gerau) und der Palomino-Hengst Danilo gewannen die drei Pony-Wettbewerbe, Semmieke Rothenberger (Bad Homburg) und die dänische Rappstute Geisha waren in den drei Junioren-Prüfungen unschlagbar (siehe auch FN-Presseticker vom 27. März).
Quelle: http://www.pferd-aktuell.de/fn/newsticker/dressur/stadl-paura-dorothee-schneider-an-der-spitze